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14. August 2017

Vor nicht einmal einem Monat war der ehemalige UFC-Star Ronda Rousey zu Gast bei der ersten Aufzeichnung des Mae Young Classic, einem Frauenturnier mit Showkämpferinnen aus aller Welt – veranstaltet vom WWE. Sofort wurden Gerüchte laut, ob ein Wechsel zur WWE naht.  Nach ihren vernichtenden Niederlagen gegen Holly Holm und Amanda Nunes scheint die 30-jährige bei UFC keine Perspektive mehr zu haben, weshalb sich die Spekulationen intensiviert hatten. Jetzt scheint sie wirklich ernst zu machen. Wie fightful.com bestätigte, ist die Blondine gerade dabei die Grundlagen des Wrestling mit WWE-Wrestler Brian Kendrick in Südkalifornien zu erlernen.

WWE anstatt UFC also? Ganz neu ist das nicht: Ronda’s alte MMA-Kollegin Shayna Baszler,  die wie Rousey zu den so genannten “Four Horsewomen” der UFC gehörte, hat bereits erfolgreich gewechselt. (Zur Info: Marina Shafyr und Jessamyn Duke waren die anderen beiden “Four Horsewomen” des UFC) Duke ist Baszler bereits ins Wrestling-Geschäft gefolgt und trainiert auch bei einer Wrestling-Schule in Kalifornien. Marina Shafir befindet sich wiederum mit WWE-Wrestler Roderick Strong momentan ganz im Familienglück.

 (Ronda mit Dwayne Johnson, Foto: wikipedia)

Fürs Erste konnte Rousey die schon etablierten Wrestlerinnen in Aktion erleben. Als erklärter Wrestling-Fan und mit bereits mehreren Auftritten für WWE – bei WrestleMania 31 vor zwei Jahren hatte Rousey einen Gastauftritt an der Seite von Dwayne “The Rock” Johnson – ist es nur noch eine Frage der Zeit eine Zweitkarriere als Showkämpferin zu starten.

Für WWE wäre Rouseys Engagement ein großer Deal, dennoch meint WWE-Exekutive und 14-maliger Weltmeister Paul “Triple H” Levesque: 

“Ich denke sie [Rousey] wird bald heiraten. Sie hat viele Möglichkeiten ihre Zukunft zu gestalten, aber ich will sie auch nicht von einer WWE Karriere abhalten. Wenn Ronda Rousey diese Gelegenheit will, würde ich mich freuen, mit ihr darüber zu sprechen.”

Wir sind gespannt, ob der zuletzt glücklose, weibliche Superstar der Mixed-Martial-Arts-Liga eine neue Karriere als WWE-Heldin erleben wird. Wir wünschen alles Gute!

(Beitragsbild: Zennie Abraham)


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7. Mai 2017

Sie sehen aus wie Sängerinnen eines bolivianischen Trachtenchors. Dabei haben sie es faustdick hinter den Ohren. Denn diese Frauen aus El Alto in der Nähe von La Paz, die sich “Cholitas Luchadoras” nennen, steigen jeden Sonntag in den Ring. Die Indio-Frauen kämpfen wie ihre amerikanischen oder mexikanischen Wrestling-Vorbilder. Ihr Spektakel hat einen ernsten Hintergrund …


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21. April 2017

Johana oder besser bekannt als “Silvina, die Mächtige” aus Bolivien ist nicht nur Mutter, sondern auch eine echte Berühmtheit Boliviens. Sie gehört zu den “Cholitas Luchadoras”, den weiblichen Wrestlern. Ihr Kampfstil ist eine Mischung aus WWE und dem mexikanischen Lucha Libre.

Boliviens schlecht ausgebildete indigene Frauen, die hauptsächlich aus den Armenvierteln von La Paz kommen, sind bekannt als “Cholitas”. Für viele Frauen ist das Kämpfen mehr als nur “Köpfe einschlagen”. Es ist eher ein harter Weg der Anerkennung und gegen Diskriminierung. Sie kämpfen um sich endlich aus der häuslichen Gewalt loszureißen und für mehr weibliches Selbstbewusstsein!

In den meisten Fällen beenden die Frauen ihre Kämpfe sobald ernsthafte Verletzungen auftreten, da niemand eine Krankenversicherung hat und vom Gewinn des Kampfes können sie auch nicht wirklich leben. Nicht einmal 30 Dollar bekommen sie dafür und müssen nebenbei noch ihre Familie versorgen.

Unten im Video erzählt sie uns wie ihr Leben als Kämpferin aussieht:



11. Februar 2017

Der brasilianische Kampfsport Capoeira ist auf dem Vormarsch. Hollywood hat ihn bereits entdeckt und es gründen sich auch in Österreich immer mehr Vereine, die diese Mischung aus Kampf und Tanz mit einer guten Prise Akrobatik lehren. Manche bezeichnen das Gesamtpaket sogar als Lebensphilosophie. Grund genug euch etwas über diese Sportart zu erzählen!

Was ist Capoeira?

Capoeira ist eine Kampfkunst, die aus Brasilien kommt und fast so populär wie Fußball ist. Sie wird im Rhythmus praktiziert und besitzt ein ziemlich reiches Bewegungsrepertoire: Techniken die an asiatische Kampfkunste erinnern, Bewegungselemente aus afrikanischen Tänzen, atemberaubende Akrobatik, aus der das verwandte Breakdancing eine beachtliche Menge geliehen hat. Die Capoeiristas bilden einen Kreis, die so genannte „Roda“, in der immer zwei Kontrahenten gegen einander treten und in der Regel spielerisch ein Duell austragen. Sie sind gleichzeitig Gegner und Partner, sie kämpfen und gleichzeitig bieten ein interessantes Spektakel an. Die Begleitmusik dazu wird von Teilnehmern des Kreises gespielt. Musiker und Spieler wechseln sich ab, so dass jeder Roda-Teilnehmer in den Genuss der Bewegung kommen kann.

Geschichte

Wo genau und wie Capoeira entstanden ist, lässt sich schwer rekonstruieren. Die ersten schriftlichen Belege über ihre Existenz sind Polizeiberichte aus dem 19. Jahrhundert. Dies zeugt von ihrer Unterdrückung und Verfolgung durch die Staatsgewalt. Dieser Mangel an schriftlichem Material lässt viel Raum für Spekulationen, unterschiedliche Auffassungen und mythologische Erzählungen.

Ihr afrikanischer Ursprung lässt sich jedoch nicht leugnen. Das rhythmische Element in ihr ist der sichere Beleg dafür. Der Rhythmus war der ständige Begleiter sämtlicher Alltagsaktivitäten der Afrikaner sowohl in der alten als auch in der neuen Welt (das rhythmische Mörsern der Körner, der rhythmische Gesang in den Baumwollfeldern Nordamerikas, der rhytmische Gesang der Puxada de Rede beim Ziehen der Fischernetze an der Küste Brasiliens). Kampfspiele hätten da keine Ausnahme bilden können. Die Sprache der Schlaginstrumente war die einzige gemeinsame Sprache der afrikanischen Sklaven im neuen Kontinent, da sie aus unterschiedlichen Nationen stammten.

Einige Forscher halten es aber für eher unwahrscheinlich, dass es eine „Urform“ der Capoeira gab, die aus Afrika kam. So wie sämtliche anderen künstlerischen Ausdrucksformen afrikanischer Herkunft in der neuen Welt (Jazz, Blues, Salsa, Calypso, Samba) ist Capoeira aus der Begegnung unterschiedlicher Kulturen entstanden, sowohl afrikanischer als auch indianischer und vielleicht auch zu einem kleinen Teil europäischer. Im Laufe der Zeit entwickelte sich eine Unterschicht in Brasilien, zu der nicht nur Nachkommen von afrikanischen Sklaven gehörten, sondern auch viele Mischlinge, wenige Weiße und sogar gelegentlich auch Ausländer (Bira Almeida erwähnt den Capoeirista „Grego das Ostras“ in seinem Buch “Capoeira – A Brazilian Art Form. History, Philosophy, and Practice”). Es waren hauptsächlich Menschen aus dieser Unterschicht, die Ende des 19. Jahrhunderts Capoeira praktizierten (s. Literatur, Prof. Dr Michael Zeuske, Bira Almeida). In ihrer damaligen und heutigen Form hätte Capoeira nie in Afrika entstehen und sich entwickeln können. Den fruchtbaren Boden dafür bot dagegen reichlich die neue Heimat Brasilien an.

Im folgendem Video erzählt und zeigt euch Mestre Sorriso mehr über diese faszinierende Sportart!


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29. Oktober 2012

Viel Arbeit wartet auf den Organisator des ECC Fechtturnieres am kommenden Wochenende in der Messehalle. Der KAC richtet 35 Bahnen in zwei Hallen aus. In der Turnierleitung wird Ingomar Seebacher vom Techn. Direktor des EFC Julius Kralik unterstützt. Rund 50 Kampfleiter werden aufgeboten, die vom Techn. Direktorium mit Werner Puchacher, Mag. Karl Robatsch und Lutz Schirrmacher (dem Kampfleiter-Referenten der FIE) gesteuert werden.



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