TRADITIONELL

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16. September 2018

Ein lachendes und ein weinendes Auge gab es für Österreichs Nationalteam beim K1 Premiere League Turnier in Berlin (760 Top 50-Nennungen aus 72 Nationen in 14 Kategorien): Alle der 15 rot-weiß-roten Einzel-Starter/innen, drunter auch die Salzburger Kumite-Weltmeisterin Alisa Buchinger und Europameisterin Bettina Plank (OÖ), überstanden nicht mehr als 2 Runden und sahen das Podest diesmal nur aus der Ferne.


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14. September 2018

Die drei am Freitag bei den U21-Europameisterschaften in Sofia im Einsatz gewesenen ÖJV-Kämpferinnen sind einen Tag nach der Bronzemedaille durch Wachid Borchashvili (-66 kg) unplatziert geblieben.

Olivia Taroncher (-57 kg, ASVÖ Carnuntum) hatte ein Auftakt-Freilos und unterlag in der zweiten Runde der Britin Acelya Toprak mit Ippon. In der selben Gewichtklasse ist auch Lisa Grabner (JC Wimpassing) nach einem Freilos erst in der zweiten Runde eingestiegen und verlor dabei gegen Mzia Beboshvili aus Georgien vorzeitig, nachdem sie das dritte Shido erhalten hatte. In der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm musste Daniela Polleres (JC Wimpassing) eine Auftaktniederlage gegen Viktoryia Novikava aus Weißrussland hinnehmen. Eine Waza-ari-Wertung gab den Ausschlag zugunsten der Konkurrentin.

Damen-Nationaltrainer Matthias Karnik war vom Abschneiden des Trios am Freitag enttäuscht: “Olivia Taroncher hat wahrscheinlich noch die stärkste Leistung gezeigt, sie hat gegen die Topgesetzte erst im Golden Score einen Fehler gemacht. Lisa Grabner ist in kürzester Zeit von der Gegnerin ausgestraft worden, das war nicht zu erwarten. Daniela Polleres hat ihren Kampf zwar bestimmt, aber leider keine Wertung erzielt – die erste Gegnerin wäre auf jeden Fall drin gewesen.”

 


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13. September 2018

Gleich am ersten Wettkampftag der U21-Europameisterschaften in Sofia hat es für den Österreichischen Judoverband Grund zum Jubeln gegeben: Wachid Borchashvili erkämpfte am Donnerstag in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm die Bronzemedaille. 

 

Borchashvili startete mit einem Ippon-Sieg gegen den Portugiesen Bernardo Serra ins Turnier, mit Erfolgen gegen den Spanier Salvador Cases Roca und Edoardo Mella aus Italien, die er jeweils im Golden Score erzielt hat, zog der 19-Jährige ins Semifinale ein. Dort musste er gegen Murad Chopanov (RUS) auch seine einzige Niederlage des Tages hinnehmen. Die Medaille fixierte Borchashvili schließlich nach 7:57 Minuten Kampfzeit im Bronzefight gegen den Israeli Omer Shaiman abermals im Golden Score. Der Kontrahent hatte die dritte Shido-Bestrafung erhalten. “Wachid hat heute hervorragend gekämpft. Ich freue mich sehr für ihn, nachdem er wirklich lange verletzt war. Dass wir trotz des Ausfalls zweier Top-Athleten jetzt schon eine Medaille gemacht haben, freut mich sehr”, betonte Herren-Nationaltrainer Bela Riesz. Stephan Hegyi und Mathias Czizsek mussten verletzungsbedingt auf eine Teilnahme verzichten.

 

Nikolas Rechberger (-55 kg) gewann seinen Auftaktkampf gegen den Rumänen Mircea Tomescu vorzeitig. Im Achtelfinale unterlag der Mühlviertler dem späteren Finalisten Rovshan Aliyev aus Aserbaidschan mit Ippon. “Nikolas hat gut begonnen, der Gegner aus Aserbaidschan war leider noch zu stark für ihn. Mit seiner Leistung bin ich zufrieden”, so Riesz.

 

Auch Lisa Dengg und Jacqueline Springer (beide -48 kg) schieden im Achtelfinale aus. Dengg bezwang zunächst Danuta Majcher (POL) im Golden Score, ehe sie der Türkin Tugce Beder vorzeitig unterlag. Springer startete mit einem Ippon-Sieg gegen Natalia Kipshidze aus Georgien und verlor dann gegen die Französin Melanie Vieu mit Waza-ari. “Beide hatten ein hartes Los, sind mit Siegen ins Turnier gestartet und dann an den an drei und vier gesetzten Athletinnen gescheitert. Lisa hat gegen die spätere Finalistin verloren. Schade, das es aufgrund der verkürzten Hoffnungsrunde keine zweite Chance gegeben hat”, erklärte Damen-Nationaltrainer Matthias Karnik.

 

Bei den Damen sind im Laufe der EM noch Lisa Grabner, Olivia Taroncher (beide -57 kg), Daniela Polleres (-70 kg), Marlene Hunger (-78 kg) und Maria Höllwart (+78 kg)  im Einsatz. Bei den Herren wird Sebastian Schneider (-90 kg) noch ins Geschehen eingreifen. Die Titelkämpfe werden am Sonntag mit dem Mixed-Teambewerb abgeschlossen.

 


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12. September 2018

Vor Olympia-Quali-Auftakt bangt Österreichs Bestplatzierte Bettina Plank um Einsatz

Ein hitziger Herbst, nach einem noch heißeren Sommer steht für Österreichs Karate-Asse vor der Tür: Ab Freitag startet bei der Premier League in Berlin (D) die offizielle Olympia-Qualifikation, schon eine Woche später geht es zum A-Turnier nach Chile, dann folgt Tokio und Anfang November die Weltmeisterschaft in Madrid (Spa). „Jetzt geht es um alles – nur noch volle Kanne steht am Programm“, sagt Weltmeisterin Alisa Buchinger, die nach Silber in Istanbul voll konzentriert in die Olympia-Qualifikation startet.


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9. September 2018

Bereits zwei Runden vor Ende des Grunddurchganges der österreichischen Judo-Bundesliga sind die vier Tickets für das Finalturnier am 17. November in Gmunden vergeben. Titelverteidiger Volksbank Galaxy Tigers übernahm mit einem 14:0-Sieg gegen café+co Vienna Samurai die Tabellenführung. Der JC Wimpassing ist trotz einer 5:9-Heimniederlage gegen UJZ Mühlviertel nicht mehr aus den besten Vier zu verdrängen. Auch die JU Raiffeisen Flachgau (11:3 gegen JU Raika Pinzgau) hat ihr Finalticket fix. Die JU DynamicOne unterlag Aufsteiger ASKÖ Reichraming 6:8.


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7. September 2018

Mit einer Pressekonferenz im Rahmen des finalen Trainingslehrganges ist am Freitag in der Südstadt die heiße Phase vor dem Saisonhöhepunkt, den Weltmeisterschaften in Baku (20. bis 27. September), eingeläutet worden. Österreich wird mit zehn Judoka an den Start gehen. Der Stellenwert der Welttitelkämpfe in der Hauptstadt Aserbaidschans ist ob der Tatsache, dass es die erste WM im Olympia-Qualifikationszyklus für Tokio 2020 ist, besonders hoch.

 

Die letzten Tage vor der WM werden in der Südstadt optimal genutzt, um sich den Feinschliff für Baku zu holen. “Es wird jetzt noch an der Schnelligkeit gearbeitet und taktisch werden wir für alles gewappnet sein. Die Sportler sollen mit Freude hinfahren”, betonte Damen-Bundestrainer Marko Spittka. Sein Pendant bei den Herren, Patrick Rusch, sieht vor dem wichtigen Wettkampf des Jahres einen Aufwärtstrend im Team. “Es ist eine junge Truppe, sie haben alle noch Potential. Wir legen jetzt viel Wert auf die körperliche Ausbildung”, so Rusch. Mittelfristig liegt der Fokus jedenfalls klar auf den Olympischen Spielen in Tokio. Die Qualifikation dafür läuft bis Mai 2020.

 

Bei den Damen werden die beiden Tirolerinnen Kathrin Unterwurzacher (-63 kg) und Bernadette Graf (-78 kg) nach Verletzungspausen auf die Wettkampfmatte zurückkehren. Während Graf mit dem Turniersieg beim European Cup am vergangenen Sonntag in Bratislava ein toller Test gelang, geht auch Unterwurzacher mit einem guten Gefühl in die WM: “Ich bin sehr optimistisch, dass ich wieder fast das Level habe, das ich vor der Verletzung gehabt habe. Ich freue mich, wenn es losgeht.” Die EM-Bronzemedaillengewinnerin Michaela Polleres (-70 kg) steht ebenso im Aufgebot wie die 38-jährige Grand Dame Sabrina Filzmoser (-57 kg), die 2010 mit Bronze für die bisher letzte österreichische WM-Medaille gesorgt hat und vor ihrer 13. Weltmeisterschaft steht. “Ich freue mich auf diese WM genau so, wie ich mich auf die erste gefreut habe”, meinte die Grand Dame des österreichischen Judosports im Rahmen der live in ORF Sport + übertragenen Pressekonferenz. Heuer wurde die routinierte Oberösterreicherin beim Grand Prix in Antalya wie die 21-jährige Polleres Dritte, bei der EM in Tel Aviv schrammte sie als Fünfte knapp an einer Medaille vorbei. Neben Unterwurzacher wird auch Magdalena Krssakova in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm an den Start gehen. Tina Zeltner fungiert in dieser in Österreich hart umkämpften Kategorie als Ersatzfrau.

 

Bei den Herren muss der EM-Dritte Stephan Hegyi aufgrund eines Einrisses des hinteren Kreuzbandes auf ein Antreten verzichten. Daniel Allerstorfer, der in der laufenden Saison mit einem Bandscheibenvorfall im Nacken zu kämpfen hatte, wird nun als einziger ÖJV-Athlet im Schwergewicht ins Geschehen eingreifen. Nach dem Karriere-Highlight, WM Platz sieben im Vorjahr, ging der Mühlviertler aufgrund der Verletzung durch Höhen und Tiefen. “Ich stehe jetzt wieder voll da. Es war wichtig, zur richtigen Zeit die richtigen Dinge zu tun”, ist Allerstorfer aber optimistisch. Platz drei in Bratislava war jedenfalls ein vielversprechender Probegalopp. Laurin Böhler, der Dritte des Grand-Slam-Turniers von Jekaterinburg, und Aaron Fara vertreten Österreich in der Kategorie bis 100 Kilogramm, bis 73 Kilogramm starten WM-Debütant Christopher Wagner und Lukas Reiter. Der Vorarlberger Böhler optimiert neben seiner Form auch den Judogi. “Ich möchte immer, dass der Anzug perfekt passt, deswegen lasse ich sie genau zuschneidern”, sprach er über sein “Faible”.

 

Als Mannschaft wird Österreich beim zum zweiten Mal im Rahmen einer WM ausgetragenen Mixed-Teambewerb an den Start gehen. Das Format feiert 2020 in Tokio seine Olympia-Premiere, logische Zielsetzung ist die erfolgreiche Qualifikation dafür. “Das Ziel ist die Olympiateilnahme bei diesem neuen Format, was bedeutet, dass wir in den relevanten Gewichtsklassen auch im Einzelbewerb SportlerInnen qualifizieren müssen. Nach dem überaus erfolgreichen siebten Platz bei der Team-EM  im vergangen Juli darf man die Erwartungen bei der Weltmeisterschaft aber nicht zu hoch setzen. Die großen Judo-Nationen wie Japan, Korea oder Russland werden sich mit ihren breit aufgestellten Teams die Medaillen wohl untereinander ausmachen“, betonte ÖJV-Sportdirektor Markus Moser. ORF Sport + wird von den Weltmeisterschaften live übertragen.


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2. September 2018

Die Medimurje Open, ein kroatischer Karate-Event mit großer Tradition wurde von Karate Austria als erste WM-Qualifikation für die rot-weiß-roten Kata-Karateka ausgewählt. Immerhin nahmen auch heuer knapp 1200 Sportler/innen aus 15 Nationen an diesem Turnier teil, das schon im alten Jugoslawien einen hohen sportlichen Stellenwert aufwies.


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26. August 2018

Nach dem Karate Austria-Jugendkader kam auch die Nationalmannschaft der allgemeinen Klasse ins renovierte Sportzentrum Niederösterreich, um sich mit Bundestrainerin Marianne Kellner auf die kommenden internationalen Aufgaben vorzubereiten.

Trotz krankheits- und verletzungsbedingter Ausfälle kam der „harte Kern“ aus Vorarlberg, Kärnten, Ober- und Niederösterreich zu einem Intensiv-Wochenende in die niederösterreichische Landeshauptstadt, steht doch vor allem die Qualifikation für die Weltmeisterschaft im November in Madrid auf dem Programm.

Für Niederösterreich ist der Kata-Bewerb der Damen von besonderem Interesse, wo sich Funda Celo, Kristin Wieninger (beide NÖ), Patricia Bahledova (Vorarlberg) und die beiden Kärntnerinnen Jutta Rath und Laura Verschnig einen harten Kampf ums WM-Ticket liefern werden. „Wir gehen davon aus, dass das Ticket nach Niederösterreich gehen wird. Genaueres wissen wir nach den beiden Qualifikationsturnieren Anfang und Ende September in Kroatien!“ weist nö. Sportdirektor Erhard Kellner auf einen spannenden Monat hin. Das Damen-Team mit Funda Celo, Verena Köfinger und Kristin Wieninger ist ebenso ein WM-Tipp. Bei den Herren wird das Ticket entweder nach Kärnten, Vorarlberg oder OÖ gehen.

Eine besondere Schwierigkeit ist die parallel laufende Olympiaqualifikation in Verbindung mit mehreren K1-Tunieren, durch die eine klassische Trainingsperiodisierung verunmöglicht wird. „Wir fliegen innerhalb der nächsten Monate nach Chile, Japan, Mexiko und China. Dazwischen findet die Weltmeisterschaft statt. Auf den Sportler/innen lastet ein ungeheurer Druck. Dieses System ist derzeit unmenschlich und verbesserungsbedürftig!“ konstatiert Bundestrainerin Marianne Kellner.

Der erste WM-Qualifikations-Wettkampf („Medimurje Open“) findet am 1. September im kroatischen Cakovec statt und wird erste Auskünfte über die Form der rot-weiß-roten Kata-Karateka geben.

 

Foto v.l,.

stehend: Vincent Forster (Vorarlberg), Christoph Buchinger (OÖ), Hannes Köstenbaumer, Patrick Valet, Laura Verschnig (alle Kärnten), Patricia Bahledova (Vorarlberg), Bundestrainerin Marianne Kellner

Knieend: Verena Köfinger, Kristin Wieninger, Funda Celo (alle NÖ)



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