Bounce Fight Night – Nader sichert sich souverän Titel

Alina15. Oktober 2018

Mega Spektakel, professionell organisiert und spitzen Kämpfe – so lässt sich die Bounce Fight Night vom 13.10.2018 einfach zusammenfassen. Auch wenn sich die Anreise aufgrund der gesperrten A23 um fast 2 Stunden verzögerte, war es den Aufwand mehr als wert. In insgesamt 11 Kämpfen zeigten die Sportler echtes Kämpferherz und vollen Einsatz, so dass dem begeisterten Publikum ein toller Abend geboten wurde.

 

Olympisches Boxen

 

Äußerst erfolgreich endete der Länderkampf im Olympischen Boxen zwischen Österreich und Bosnien. So konnte Österreich seine Dominanz mit einem 6:1 Sieg klar unterstreichen.

Sehr stark zeigte sich dabei Umar Dzambekov (65 Kämpfe, 51 Siege, 13 Niederlagen, 1 Unentschieden) in der Klasse bis 81 kg gegen seinen Gegner aus Bosnien Dalibor Mijic.

Dzambekov boxte technisch überlegen und konnte so alle Runden für sich entscheiden. Sein Ziel klar vor Augen – Tokio 2020 – tritt er nächste Woche in Finnland an und bestreitet somit konsequent weiter seinen Weg zum Erfolg.

Umar Dzambekov (in Rot) gegen Dalibor Mijic (Blau)

Mit Split Decision endeten die Kämpfe bis 91 kg und über 91kg.
Stefan Nicolic (83 Kämpfe, 63 Siege, 18 Niederlagen, 2 Unentschieden) entschied somit für sich und für Österreich den Sieg gegen Sendro Elvir (80 Kämpfe, 65 Siege, 15 Niederlagen, 0 Unentschieden) unter tobendem Applaus des Publikums.

Stefan Nicolic (Rot) gegen Sendro Elvir (Blau)

 

Weniger Glück hatte dabei Aleksandar Mraovic (63 Kämpfe, 50 Siege, 13 Niederlagen, 0 Untentschieden) gegen Dusan Veletic (60 Kämpfe, 41 Siege, 17 Niederlagen, 3 Unentschieden) da sich die Punkterichter 2:1 für den Bosnier entschieden. Noch nicht in optimaler Form respektierte Mraovic (mehrfacher Youth EM 3 Platzierter) das Ergebnis und bedankte sich für den tollen Kampf.

Aleksandar Mraovic (Rot) gegen Dusan Veletic (Blau)

Zurecht stolz konnte somit der Präsident des Österreichischen Boxverbandes, Mag. Florian Höllwarth den Pokal entgegennehmen.

Mag. Florian Höllwarth – Präsident des Österreichischen Boxverbandes übernimmt den Pokal

Profi Boxen

 

Insgesamt 3 der Kämpfe wurden als Profiboxkämpfe abgehalten.
Im ersten Kampf (Mittelgewicht) standen sich der Österreicher Howig Grigorjan und der Deutsche Roman Hauerhof im Ring gegenüber.
In unglaublichen 47 Sekunden konnte Grigorjan seinen ersten Profikampf bereits in der ersten Runde durch einen gezielten Leberhaken und somit mittels KO beenden.

Howig Grigorjan gewinnt mit KO durch Leberhaken

Im Super Mittelgewicht kämpften der Deutsche Florian Sparakowski gegen den Italiener Marco Miano. Der Deutsche folgte konsequent den Anweisungen seines Trainers und konnte somit frühzeitig den Kampf für sich entscheiden. TKO in der Pause zu 4 Runde sicherte somit Sparakowsi in seinem 6 Kampf sein 6 KO.

Florian Sparakowski dominiert den Kampf

Unter phrenetischem Jubel startete danach der Hauptkampf des Abends im Mittelgewicht um den Titel des Österreichischen Meisters im Profiboxen.

Der Titelverteidiger Marcos Nader (21 Kämpfe, 19 Siege, 1 Niederlage, 1 Unentschieden) vom Bounce Club Wien erwartete keinen einfachen Kampf gegen den Kärntner Dejan Milicevic (18 Kämpfe, 15 Siege, 2 Niederlagen, 1 Unentschieden). In 10 extrem spannenden Runden konnte Nader jedoch souverän den Titel für sich entscheiden. (Punktescore: 3x 100:89)
Milicevic zeigte dabei unglaubliche Steherqualitäten, da er bereits in der 5 Runde nahezu KO ging, sich jedoch immer wieder hochkämpfte. Beide Kämpfer boten daher dem jubelnden Publikum, in dem sich auch David Alaba befand, einen mehr als attraktiven Boxkampf.

Nader setzt einen Treffer nach den anderen

Unmittelbar nach dem Sieg forderte Gogi Knezevic Nader zum Kampf. Die persönliche Rivalität war dabei unverkennbar. Egal ob ein wenig Show dabei war oder nicht, wir würden uns sehr über einen Kampf der beiden Champs freuen!

 

Die Veranstalter setzten mit der Bounce Fight Night neuerlich ein klares Statement für Sportlichkeit und Fairness. Eine tolle Werbung für den Boxsport – Wir gratulieren!

 

 

 

 

(Quelle & Fotos: René Bakodi)

 

 

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