Kung Fu

Farid12. Februar 2013

 

 

 

 

Der Begriff Kung Fu, Gongfu oder (selten) Gungfu wird im Westen meistens als Bezeichnung für verschiedene chinesische Kampfkunststile verwendet (beispielsweise „Shaolin Kung Fu“ oder „Wing Chun Kung Fu“). In der chinesischen Sprache bezeichnete der Begriff ursprünglich eher den Grad einer Kunstfertigkeit, die durch harte Arbeit erworben wurde, wird aber mittlerweile auch dort vor allem für die Kampfkünste verwendet.

Bedeutung

Im Westen wurde der Begriff Kung Fu als Bezeichnung für die chinesischen Kampfkünste in den 1960er Jahren durch Bruce Lee und die Hong-Kong-Filme (Eastern) in den Vereinigten Staaten von Amerika populär, später auch durch die Fernsehserie Kung Fu.

Im traditionellen chinesischen Sprachgebrauch ist gōngfu keine Bezeichnung für die Kampfkünste im Speziellen, sondern für jede Fertigkeit, die man sich durch harte Anstrengung erarbeitet und in der man es zu einer gewissen Meisterschaft gebracht hat. Dies kann sich auf die Kampfkünste, aber auch auf andere Fähigkeiten beziehen. Somit werden zwar beispielsweise mit Shaolin Kung Fu die Kampfkünste der Shaolin-Mönche bezeichnet, aber auch ein Kalligraph kann „vom gōngfu erfüllt sein“.

Der chinesische Sammelbegriff für alle chinesischen Kampfkünste ist traditionell Wushu. Mittlerweile wird jedoch auch in China der Begriff gōngfu vermehrt verwendet, um die Kampfkunst vom Kampfsport (Wushu) begrifflich zu trennen.

Wird der Begriff in seine einzelnen Schriftzeichen zerlegt, dann bedeutet das Zeichen 功 „Errungenschaft“, „Verdienst“ oder „Leistung“, und 夫 bedeutet „Mensch“ oder „Mann“. Die Kombination von Schriftzeichen trägt jedoch die oben genannte Bedeutung.

Kung Fu Stile

Es gibt innere und äußere Stile. Der bekannteste innere Stil ist das Taiji Quan. Andere bekannte sind Xingyi oder Bagua.  Die bekanntesten äußeren Stile sind Langfaust (Changquan), Südfaust (Nanquan) und Tierstile.

Wir lehren unterschiedliche traditionelle und moderne Stile mit und ohne Waffen für Wettkampf und Selbstverteidigung. Die Grundausbildung ist für alle Schüler gleich, später können nach Wunsch unterschiedliche Stile erlernt werden. (Waffenformen, Tierstile, Shaolin Kung Fu, Bagua, und viele mehr)

Taiji Quan (Tai Chi Quan)

Taiji Quan (manchmal auch Tai Chi Quan geschrieben) ist ein Übungskomplex auf der Basis chinesischer Philosophie, Kultur und Kampfkunst. Durch die Taiji-Übungen lernt man, die Gesundheit durch das Gleichgewicht von Yin und Yang zu fördern, Harmonie zwischen Innerem und Äußerem, Geist und Körper, Ruhe und Bewegung zu schaffen.
In diesem Kurs liegt der Schwerpunkt beim Erlernen und Wiederholen der 24-teiligen Beijing-Form, der wohl bekannteste Taiji Quan-Form basierend auf dem traditionellen Yang-Stil.
Die 24-teilige Form beginnt mit einfachen Bewegungen, deren Schwierigkeitsgrad langsam gesteigert wird und kommt ohne die vielen Wiederholungen des traditionellen Taijiquan aus. Die spezifischen Techniken des Taijiquan werden jedoch in der 24-teiligen Form beibehalten und sind im Kern unverändert. Dieser Kurs ist sowohl für Taijiquan-Einsteiger und -Wiederholer als auch für sportliche interessierte Personen geeignet.

Sanda (Vollkontakt Kampf)

Sanda: Sanda bedeutet Freikampf. Manchmal wird auch der Name Sanshou (chinesisch: Freihand) verwendet. Die Regeln des Sanda wurden von den traditionellen chinesischen Kampfsportarten abgeleitet und erlauben eine Vielfalt von Schlägen, Tritten und Würfen.
Der Wettkampf wird auf einer Plattform in 2 Runden zu je 2 Minuten ausgetragen. Die Schutzausrüstung bietet den Sanda Kämpfern die optimale Sicherheit um sich fair messen zu können.

 

Text Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kung_Fu

Bild Quelle: http://www.quax.at/termin/die_mystischen_kr%C3%A4fte_des_shaolin_kung-fu_2


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